Passives Einkommen als Fotograf

Wie versprochen, kommt nun ein Blogbeitrag zum Thema: passiven Einkommen als Fotograf. In diesem Beitrag werde ich auf ein paar Methoden eingehen, die ich selbst mache oder getestet habe. Wer jedoch darauf hofft, durch die Methode mehrere hundert Euro im Monat zu generieren, ist hier eher falsch. So 1-2 Lieferando Bestellungen sind realistischer. :D Das ganze Thema ist etwas, was man entspannt nebenher laufen lassen sollte. Eins direkt vorneweg: Persönlich denke ich, dass es in Sachen passives Einkommen lukrativer ist, direkt Video Trainings, Tutorials und evtl. hilfreiche Presets anzubieten. Da ich aber davon keines anbiete oder getestet habe, werde ich darauf auch nicht eingehen.

Generell gilt: je künstlerischer deine Fotos/Bilder sind, desto besser sind deine Chancen bei meinen vorgestellten Methoden Geld zu verdienen.

1. Deine Fotos als Merch anbieten Immer mehr Plattformen sprießen aus dem Boden, wo man seine Werke als Merch hochladen kann und andere Leute das dann kaufen können. Auch wenn bei vielen Anbietern der Gewinn an den Künstler relativ gering ist, da neben den Produktionskosten auch ein Service fee abgezogen wird, lohnt es sich oftmals doch auf Dauer. Ich bin auf Redbubble, Society6 und TeePublic vertreten. Zusätzliche Anbieter, die gut sein sollen, die ich aber nicht getestet habe sind: Fine Art America, SaatchiArt . Bevor ihr aber einfach wild drauf loslegt fragt euch, welche Bilder ihr dort anbieten wollt. Vielleicht wollt ihr ganz besondere Bilder später mal als exklusive Prints anbieten, dann solltet ihr diese eher nicht als Merch hochladen. Sprecht außerdem mit den Leuten, die am Foto beteiligt waren. Ich lade z.B aus Prinzip keine Fotos hoch, wo Kostüm,- Schmuck Designer beteiligt waren.

Wölfe sind auch immer beliebt als Merch

Meine Erfahrung: Im Jahr generiere ich durch Redbubble und Scoeity6 ein paar hundert Euro, jedoch hauptsächlich durch Mixed Media, also Fotos, welche eher einem Digital Painting ähneln. Mein Bestseller ist z.B ein “Drachen zähmen leicht gemacht” Painting von “Toothless”.






2. Deine Fotos als Premium Stock vermarkten lassen. Neben den gewöhnlichen Stock Seiten gibt es auch Anbieter, die sich darum kümmern, dass deine Fotos z.B von Buchverlägen oder Musikproduzenten gekauft werden. Mir sind zwei Anbieter bekannt und zwar: Arcangel und Trevillion Die Fotografin Jovana Rikalo erzählte einmal auf ihrem Instagram Kanal, dass sie durch Trevillion etwas mehr als 1000 € im Jahr macht, jedoch gibt es auch Künstler auf der online Plattform, die seit 3 Jahren keinen Umsatz machen. Meine Erfahrung: Ich hatte mich 2019 einmal bei Trevillion beworben gehabt und wurde abgelehnt, seitdem habe ich es nicht nochmal probiert. Den einzigen Tipp, den ich geben kann ist, dass Hochformat wesentlich bessere Chancen als Querformat hat. :D


3. Deine unbenutzten Fotos als Micro-Stock anbieten Wir alle haben Outtakes oder unbearbeitete Fotos, die es nie in die finale Auswahl geschafft haben. Auf deviantART kannst du bei jedem Foto-Upload einstellen, ob du Downloads erlaubst und ob du daran verdienen möchtest. Stock-Fotos die man auf DeviantART hochlädt werden hauptsächlich von Digital Künstlern und Concept Artists benutzt, um damit etwa ein Composing oder eine besondere Szene zu erstellen. Beliebt ist hier also besonders alles, was mit Fantasy oder besonderen Landschaften zutun hat. Meine Erfahrung: Seit etwa einem Jahr biete ich auf Deviantart hin- und wieder Stock-Downloads für 10 Cent an, mit der Bedingung mich bei der Kreation namentlich zu erwähnen. 10 Cent klingt natürlich super wenig aber es summiert sich trotzdem, denn meistens lädt ein User nicht nur ein Bild runter, sondern gleich mehrere. Im Monat mache ich durch Deviantart etwa 5 – 30 €, muss aber dazu sagen, dass ich mir über die Jahre dort eine große Community aufgebaut habe und neue Accounts es wahrscheinlich anfangs schwerer haben werden. Ich hoffe, ihr fandet diesen kleinen Einblick interessant. Benutzt ihr eine der genannten Anbieter bereits schon? Falls ja, wie ist eure Erfahrung damit?